Kurzbeitrag – Übersicht, wird in einer eigenen Session vertieft.
Was ist es
Eine auf Siddhartha Gautama (ca. 5. Jh. v. Chr.) zurückgehende Lehre, die sich in verschiedene Traditionen ausdifferenziert hat (u.a. Theravada in Südostasien, Zen in Japan, tibetischer Buddhismus). Kernlehre sind die Vier Edlen Wahrheiten und der Achtfache Pfad: Leiden entsteht durch Anhaftung, und durch ethisches Verhalten, Meditation und Einsicht lässt sich davon Befreiung erreichen. Mitgefühl (Karuna) gegenüber allen fühlenden Wesen ist zentraler ethischer Maßstab.
Bezug zu „was Trägt“
Mitgefühl als gesellschaftliche Grundlage und die Idee, dass persönliche geistige Reifung Voraussetzung für ethisches Handeln ist, berühren sich unmittelbar mit dem Manifest-Grundsatz der unantastbaren Würde jedes Menschen.
Vertiefungshinweis
Noch zu klären: Unterschiede zwischen den großen Traditionen (Theravada, Mahayana, Vajrayana) im Detail, Verhältnis von ursprünglicher Lehre zu späteren kulturellen/religiösen Ausprägungen, konkrete Meditationspraktiken der jeweiligen Schulen.
