Kurzbeitrag – Übersicht, wird in einer eigenen Session vertieft.
Was ist es
Platons (ca. 428–348 v. Chr.) Idee des „Philosophenkönigs“ aus der „Politeia“: Ein gerechter Staat braucht Herrscher, die nicht nach Macht streben, sondern aus Weisheit und Einsicht in das Wohl des Ganzen handeln – im Idealfall Menschen, die lieber philosophieren als herrschen würden, und gerade deshalb dafür geeignet sind.
Bezug zu „was Trägt“
Die zweite tragende Säule des Manifests: Weisheit, nicht Intelligenz oder Bildung allein, als Fähigkeit, Entscheidungen zum Wohl des Ganzen zu treffen statt zum eigenen Vorteil.
Vertiefungshinweis
Noch zu klären: Platons eigene Ambivalenz gegenüber Demokratie, Kritikpunkte am Konzept (Wer bestimmt, wer „weise“ ist?), Rezeption und Kritik des Philosophenkönig-Ideals in der politischen Philosophie bis heute.
