Kurzbeitrag – Übersicht, wird zu einem späteren Zeitpunkt vertieft.
Was ist es
Der Standardbegriff aus Politikwissenschaft und Soziologie für einen von einer Gesellschaft mehrheitlich geteilten Grundbestand an Werten – nicht formal beschlossen, sondern eine stillschweigende Übereinkunft, die sich in gelebtem Verhalten zeigt statt in einem unterschriebenen Dokument. Gilt in beiden Disziplinen als wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Stabilität und Zusammenhalt.
Bezug zu „was Trägt“
Das Manifest selbst, hochskaliert von der Einzelperson auf eine ganze Gruppe: dieselbe Frage, die die Startseite stellt – was wäre, wenn die Werte einer Gesellschaft nicht veräußerlich wären – hier als eigenständiges gesellschaftliches Phänomen betrachtet, nicht nur als individueller Anspruch.
Vertiefungshinweis
Noch zu klären: wie sich ein echter, gelebter Wertekonsens von bloßen Lippenbekenntnissen unterscheiden lässt, Spannungsfeld zwischen einem gesellschaftlichen Wertekonsens und individueller Freiheit, wie ein solcher Konsens entsteht, ohne Andersdenkende auszugrenzen.
